Ticker

Zielgruppe 50+: Wieso die ältere Generation in der Mediaplanung völlig unterschätzt ist

Obwohl seit Jahrzehnten aufgrund der rückläufigen Geburtenraten bei den 14- bis 49-Jährigen weniger potenzielle Käufer:innen nachkommen, als in Richtung 50+ verloren gehen, verbeißen sich Marketing- und Mediaverantwortliche in der Frage, wie sie die schwindenden Jungen am besten erreichen können, schreibt Juliane Paperlein in einem aktuellen Beitrag bei der absatzwirtschaft.

„Kaufkraft, Markenloyalität und die Potenziale älterer Zielgruppen werden häufig unterschätzt“, sagt Rouven Dankert, Geschäftsführer des Auditors Imediag, der Werbetreibende bei der Überprüfung ihrer Mediastrategien unterstützt. Ines Imdahl, Geschäftsführerin rheingold salon, teilt diese Einschätzung und erklärt: „Es gibt viele Mythen über die über 50-Jährigen, beispielsweise, dass sie Marken nicht wechseln oder sich nicht mehr für neue Produkte interessieren. Doch diese sind alle falsch.“ Entsprechend klar ihr Fazit: „Unternehmen sollten sich mit diesen attraktiven Zielgruppen beschäftigen, denn es sind mehr Personen als in der GenZ, sie sind kaufkräftig und sie werden noch viele Jahre konsumieren.“

Gemeinsam stark: Allianzen als Zukunftsmodell für die TV-Häuser & Vermarkter

Europa muss unabhängiger von Amerika werden – diese Forderung hört man dieser Tage oft, wenn es um die militärische Verteidigungsfähigkeit geht. Doch auch im Bereich der Werbetechnologien hängt hierzulande vielen von den USA ab. Google und Co. haben Werbeimperien aufgebaut, von denen viele Werbetreibende und Anbieter mittlerweile abhängig sind. Technologische Zusammenarbeit, wie sie jüngst RTL und ProSiebenSat.1 angekündigt haben, können einen Antwort sein, schreibt Carsten Zunke in einem Beitrag für die absatzwirtschaft.

BrandZ: Telekom ist wertvollste deutsche Marke und behauptet Spitzenposition

Die Telekom behauptet ihre Spitzenposition im BrandZ-Ranking der wertvollsten deutschen Marken von Kantar. Sicher hat dazu auch die konsequente Positionierung in Sachen Haltung beigetragen, etwa die Kampagne „Gegen Hass im Netz“, die gerade neu aufgelegt wurde.

pilot Radar Februar 2024: Trend zum medialen Eskapismus gewinnt an Bedeutung

„Serien und längere Spielfilme gewinnen als strukturierter Ort der Zuflucht gegenüber dem Realismus der Nachrichten an Relevanz. Dies hat nicht zuletzt auch Implikationen für Umfeld-basierte Kommunikationsplanung.“, erklärt Daniel Daimler, Leiter Marktforschung pilot, eine Erkenntnis aus dem im aktuellen pilot Radar.

Nielsen: Deutscher Werbemarkt im Dezember doch noch im Plus – dank TV

Ein Umsatz-Plus von 7,5 Prozent im Dezember mit Ausgaben von 3,6 Mrd. Euro puscht den deutschen Werbemarkt 2023 insgesamt zu einem knappen Wachstum von 0,3 % und Einnahmen von 33,8 Mrd. Euro, so die aktuelle Analyse der Marktforscher von Nielsen. Treiber des vergangenen Monats war vor allem TV, dass mit 1,9 Mrd. Euro 8,8 % mehr erzielte als 2022.

AGF Jahresrückblick: Leichte Verschiebungen in den Interesse der Zuschauer

Während der Nutzungsanteil von Informationsangeboten wie Nachrichten, Magazinen, Reportagen und Dokumentationen sowie Talks im Jahr 2023 mit 34 Prozent leicht unter dem Vorjahresniveau (2022: 36%) lag, da die Genres Nachrichten und Reportagen jeweils einen Prozentpunkt verloren haben, sind auf der anderen Seite die relativen Nutzungsanteile für Unterhaltungssendungen und fiktionale Formate um circa 2 Prozentpunkte gegenüber dem Vorjahr auf insgesamt rund 60 Prozent gestiegen. Sportübertragungen und -sendungen blieben mit etwa 6 Prozent auf gleichbleibendem Niveau.

„Die leichten Verschiebungen im Programminteresse scheinen darauf hinzudeuten, dass die Zuschauenden zwar immer noch ein großes Interesse an gut recherchierten und starken Informationsformaten haben, aber in einer Zeit permanenter Krisen und Konflikte auch Ablenkung vom Alltag suchen,“ so die Vorsitzende der Geschäftsführung der AGF Videoforschung, Kerstin Niederauer-Kopf.

Untersucht wurde natürlich auch, wie sich die TV- und Streaming-Nutzung insgesamt im letzten Jahr entwickelt hat.

Peter Field: Marketers sind unterinvestiert in den Werbeträger Fernsehen

Laut Analyst Peter Field gehört das Fernsehen zu den Medien mit der stärksten Wirkung, wenn es darum geht, wirksame Werbebotschaften zu vermitteln – doch „der verdammt effektive“ Kanal bleibt im Vergleich zu seinen nächsten digitalen Konkurrenten angesichts der Geschäftsergebnisse, die er bietet, unterbewertet.

Seine Argumente, die auf zahlreichen Studien basieren, und was er noch zu sagen hat, lesen Sie bei marketingweek

Start zum 1.1.24: Bewegtbild wird Standardeinstellung in den AGF-Systemen

Zum 1. Januar 2024 wird die AGF Videoforschung die Standardeinstellung in den Auswertungssystemen vom derzeitigen „Marktstandard TV“ auf den „Marktstandard Bewegtbild“ ändern. Ab dann werden die Leistungswerte für TV per Default nicht nur die klassische TV-Nutzung, sondern auch die 24/7-Livestreamnutzung mit Broadcastbezug abbilden und sich auf eine erweiterte Grundgesamtheit beziehen. Schon seit 2017 stehen konvergente Daten, die TV- und Streamingnutzung umfassen, im Auswertungssystem bereit. Der Marktstandard Bewegtbild musste bisher jedoch aktiv ausgewählt werden.

Familienzuwachs: AGF nimmt die Streaming-Plattform DAZN in die Messung auf

Mit DAZN nimmt die AGF Videoforschung die erste eigenständige internationale Streaming-Plattform in die Messung auf. DAZN ist damit First Mover unter den internationalen Playern auf dem deutschen Streaming-Markt und trägt zur größeren Transparenz im immer konvergenter werdenden Medienmarkt bei. Nach der Vertragsunterzeichnung werden jetzt letzte Optimierungen an den Implementierungen sowie Qualitätschecks durchgeführt, so dass die Ausweisung der Zahlen zeitnah erfolgen kann.

Nielsen Brutto-Werbespendings: Der Aufwärtstrend hält auch im Oktober weiter an

Der deutsche Werbemarkt sei offenbar aus dem Gröbsten raus, schreibt Marco Saal in seiner Analyse der aktuellen Werbemarktentwicklung. Welche Unternehmen im Oktober ihre Spendings erhöht haben und wer die Top-Spender bis dato in diesem Jahr sind, lesen Sie bei Horizont.

Befragung von Marketern: Advanced TV mit starken Wachstumsraten in Europa

Mit voraussichtlich weniger Budget mehr erreichen: Im Auftrag von AudienceXpress (Vermarkter von Freewheel), wurden insgesamt 500 Marketingentscheider*innen in Deutschland, Italien, Großbritannien, Frankreich und Spanien befragt, was 2024 in ihren Augen wichtig wird in. Ganz vorn dabei: Das Thema Advanced TV als Instrument der präzisen Zielgruppenansprache.

Screenforce Academy mit David Kettner: Wie man Werbespots nachhaltiger produziert

Komplett nachhaltige Werbespots sind eine Illusion, gibt picters.tv-Geschäftsführer David Kettner unumwunden zu. Was aber nicht heißt, dass man nichts tun kann. Ganz im Gegenteil! Welche Stellschrauben es gibt, hat er im Rahmen der Screenforce Academy erörtert. Im Interview mit werben&verkaufen geht er noch tiefer ins Detail.

Nielsen-Auswertung: Werbeausgaben steigen erstmals in 2023 auf über 3 Mrd. Euro

Der Werbemotor läuft wieder rund: Mehr als 3 Milliarden Euro brutto haben werbetreibende Unternehmen im September investiert und damit den Werbemarkt im Vergleich zum Vorjahresmonat ins Plus gehievt, wenn auch nur leicht.

Wie sich die Brutto-Werbeausgaben pro Kanal verteilen, lesen Sie bei HORIZONT

AGF-Plattformstudie 2023-I: Nutzung von Online-Angeboten der TV-Sender steigt

In 67 Prozent der deutschen Haushalte ist das Fernsehgerät ans Internet angeschlossen – entweder direkt über das Smart TV-Gerät oder über Zusatzgeräte wie Streaming-Boxen und -Sticks. Auch die Onlinenutzung am Smart TV steigt stetig, so die Ergebnisse der aktuellen Plattformstudie der AGF: 59,5 Prozent der Befragten (repräsentativ für die deutschsprachige Bevölkerung ab 14 Jahren in TV-Haushalten), geben an, in den vergangenen vier Wochen mindestens einmal mit einem Smart TV online gewesen zu sein. Das entspricht einem Anstieg von 7,5 Prozentpunkten im Vergleich zur Frühjahrswelle des Vorjahres (52,0%).

Wenn es um die Nutzung von Online-Videos geht, ist der Big Screen unangefochtener Platzhirsch: Fast 74 Prozent nutzen Online-Content der TV-Sender auf dem Smart-TV, gefolgt von PC/Laptop mit 24,6 Prozent. Auch bei den SVOD-Angeboten bevorzugen die Nutzer den großen Bildschirm: Bei Disney+ sind es 85,5 Prozent, bei Netflix 83,0 Prozent und bei Prime Video 80,8 Prozent. Ausnahmen bilden die zumeist kürzeren Clips auf YouTube und Nachrichtenportalen wie Spiegel.de oder Bild.de, die weiterhin bevorzugt auf dem Smartphone gestreamt werden.

Die Studie gibt zudem Aufschluss darüber, auf welchen Plattformen die jungen Zielgruppen aktiv sind. So zeigt sich beispielsweise, dass die Nutzung der Streaming-Angebote der TV-Sender weiter steigt und in Summe fast auf dem Niveau von Netflix liegt (37,9 zu 38,5%) und deutlich vor Prime Video (28,4%).

VAUNET-Jahresbericht 2022/2023: Mit starken Partnerschaften die Zukunft gestalten

Der Jahresbericht des VAUNET, unter dessen Dach auch Screenforce aktiv ist, bietet einen umfassenden Überblick über die aktuellen Aktivitäten des Verbands. Ein Schwerpunkt der Publikation: Allianzen und wie sich mit starken Partnern die Zukunft gestalten lässt. Weitere Themen: Die massiven Konsequenzen, die Werbeverbote für die Medienvielfalt hätten und die Funktion privater Medien als gesellschaftliches Rückgrat gegen Desinformation.

werben & verkaufen Media-Case Haribo: Die Strategie hinter der Marktführerschaft

Welche Zielgruppen Haribo in erster Linie adressiert, welche Rolle TV als Leitmedium dabei spielt und wie das Unternehmen mit Brand Safety umgeht – all das und vieles mehr erklärt Haribos Mediachefin Manuela Kluth im Interview.

dmexco-Umfrage 2023: Deutsche wünschen sich mehr Nachhaltigkeit in der Werbung

Eine klare Mehrheit der Verbraucher erwartet von Werbung vor allem Informationen zu Produkten und Services (41%) sowie zu Rabatten und Sonderverkäufen (43%). Für die Zukunft erhoffen sich die Konsument*innen allerdings auch mehr Informationen zu Nachhaltigkeit (+24 Prozentpunkte), zur Kreislaufwirtschaft (+16 Prozentpunkte) und mehr Transparenz über die Angebote im Markt (+17 Prozentpunkte). Das sind einige der Kernergebnisse, die das Marktforschungsinstitut Civey im Auftrag der dmexco herausgefunden hat.

Expertinnen-Interview mit Ines Imdahl: Warum Werben in Krisenzeiten unerlässlich ist

In seinem Talk-Format „20 MINUTEN MIT...“ hat Tobias Lammert, Geschäftsleiter Marketing & Vertrieb bei der WDR mediagroup, mit der Co-Gründerin des rheingold salons über Werbechancen gesprochen und wie wichtig dabei Purpose ist. 4 Monate ist das jetzt schon her, fast 10.000 Aufrufe bei YouTube sprechen eine deutliche Sprache. Für alle, die es noch nicht gesehen haben: Reinschauen lohnt sich!

Bitkom-Studie: Klassisches und internetbasiertes Fernsehen fast gleichauf

Wie der Digitalverband Bitkom in seiner neuen Trendstudie „Zukunft der Consumer Technology 2023“ aufzeigt, schauen derzeit 95 Prozent der Deutschen zumindest hin und wieder klassisch TV, also das aktuelle Fernsehprogramm über Kabel, Satellit oder Antenne. Parallel steigt die Zahl der Nutzer*innen, die Videos über das Internet streamen. 84 Prozent der Deutschen ab 16 Jahre konsumieren auf diese Weise Inhalte – im Vorjahr waren es erst 75 Prozent.

Welchen Anteil TV-Geräte am Markt der Unterhaltungselektronik ausmachen und was die Deutschen für Video-Angebote zahlen (Spoiler: weniger als im Vorjahr) lesen Sie bei Bitkom.

Ehrenberg-Bass Institut: Wer aufhört zu werben, verliert Umsatz und Marktanteile

„Don´t Go Dark! Im Jahr 2021 veröffentlichte das Ehrenberg-Bass Institut die Studie „When Brands Go Dark“, die den Wert der Werbung in den Massenmedien aufzeigte, indem sie quantifizierte, was mit den Verläufen passiert, wenn die Werbung eingestellt wird. Diese Studie untersuchte eine einzelne Produktkategorie und einen einzigen Markt.

Die neueste Studie erweitert die Arbeit auf einen viel größeren Datensatz von 365 US-Marken aus 22 Konsumgüterkategorien, die ihre Werbung für mindestens ein Jahr eingestellt haben und analysiert die Folgen für den Marktanteil einer Marke.

Edelmann Trust Barometer 2023: Vertrauen steigert die Markentreue

Vertrauen in eine Marke erhöht die Wahrscheinlichkeit, das Verbraucher:innen ihr treu bleiben, Fehler verzeihen, sich für sie einsetzen (65%) und es letztlich mit einem Kauf belohnen – unabhängig davon, ob es sich um neue oder kostspielige Produkte handelt. Dies ist eines von vielen spannenden Erkenntnissen aus dem Edelman Trust Barometer 2023 Special Report.

Zielgruppe 50+: Wieso die ältere Generation in der Mediaplanung völlig unterschätzt ist

Obwohl seit Jahrzehnten aufgrund der rückläufigen Geburtenraten bei den 14- bis 49-Jährigen weniger potenzielle Käufer:innen nachkommen, als in Richtung 50+ verloren gehen, verbeißen sich Marketing- und Mediaverantwortliche in der Frage, wie sie die schwindenden Jungen am besten erreichen können, schreibt Juliane Paperlein in einem aktuellen Beitrag bei der absatzwirtschaft.

„Kaufkraft, Markenloyalität und die Potenziale älterer Zielgruppen werden häufig unterschätzt“, sagt Rouven Dankert, Geschäftsführer des Auditors Imediag, der Werbetreibende bei der Überprüfung ihrer Mediastrategien unterstützt. Ines Imdahl, Geschäftsführerin rheingold salon, teilt diese Einschätzung und erklärt: „Es gibt viele Mythen über die über 50-Jährigen, beispielsweise, dass sie Marken nicht wechseln oder sich nicht mehr für neue Produkte interessieren. Doch diese sind alle falsch.“ Entsprechend klar ihr Fazit: „Unternehmen sollten sich mit diesen attraktiven Zielgruppen beschäftigen, denn es sind mehr Personen als in der GenZ, sie sind kaufkräftig und sie werden noch viele Jahre konsumieren.“

Gemeinsam stark: Allianzen als Zukunftsmodell für die TV-Häuser & Vermarkter

Europa muss unabhängiger von Amerika werden – diese Forderung hört man dieser Tage oft, wenn es um die militärische Verteidigungsfähigkeit geht. Doch auch im Bereich der Werbetechnologien hängt hierzulande vielen von den USA ab. Google und Co. haben Werbeimperien aufgebaut, von denen viele Werbetreibende und Anbieter mittlerweile abhängig sind. Technologische Zusammenarbeit, wie sie jüngst RTL und ProSiebenSat.1 angekündigt haben, können einen Antwort sein, schreibt Carsten Zunke in einem Beitrag für die absatzwirtschaft.

BrandZ: Telekom ist wertvollste deutsche Marke und behauptet Spitzenposition

Die Telekom behauptet ihre Spitzenposition im BrandZ-Ranking der wertvollsten deutschen Marken von Kantar. Sicher hat dazu auch die konsequente Positionierung in Sachen Haltung beigetragen, etwa die Kampagne „Gegen Hass im Netz“, die gerade neu aufgelegt wurde.

pilot Radar Februar 2024: Trend zum medialen Eskapismus gewinnt an Bedeutung

„Serien und längere Spielfilme gewinnen als strukturierter Ort der Zuflucht gegenüber dem Realismus der Nachrichten an Relevanz. Dies hat nicht zuletzt auch Implikationen für Umfeld-basierte Kommunikationsplanung.“, erklärt Daniel Daimler, Leiter Marktforschung pilot, eine Erkenntnis aus dem im aktuellen pilot Radar.

Nielsen: Deutscher Werbemarkt im Dezember doch noch im Plus – dank TV

Ein Umsatz-Plus von 7,5 Prozent im Dezember mit Ausgaben von 3,6 Mrd. Euro puscht den deutschen Werbemarkt 2023 insgesamt zu einem knappen Wachstum von 0,3 % und Einnahmen von 33,8 Mrd. Euro, so die aktuelle Analyse der Marktforscher von Nielsen. Treiber des vergangenen Monats war vor allem TV, dass mit 1,9 Mrd. Euro 8,8 % mehr erzielte als 2022.

AGF Jahresrückblick: Leichte Verschiebungen in den Interesse der Zuschauer

Während der Nutzungsanteil von Informationsangeboten wie Nachrichten, Magazinen, Reportagen und Dokumentationen sowie Talks im Jahr 2023 mit 34 Prozent leicht unter dem Vorjahresniveau (2022: 36%) lag, da die Genres Nachrichten und Reportagen jeweils einen Prozentpunkt verloren haben, sind auf der anderen Seite die relativen Nutzungsanteile für Unterhaltungssendungen und fiktionale Formate um circa 2 Prozentpunkte gegenüber dem Vorjahr auf insgesamt rund 60 Prozent gestiegen. Sportübertragungen und -sendungen blieben mit etwa 6 Prozent auf gleichbleibendem Niveau.

„Die leichten Verschiebungen im Programminteresse scheinen darauf hinzudeuten, dass die Zuschauenden zwar immer noch ein großes Interesse an gut recherchierten und starken Informationsformaten haben, aber in einer Zeit permanenter Krisen und Konflikte auch Ablenkung vom Alltag suchen,“ so die Vorsitzende der Geschäftsführung der AGF Videoforschung, Kerstin Niederauer-Kopf.

Untersucht wurde natürlich auch, wie sich die TV- und Streaming-Nutzung insgesamt im letzten Jahr entwickelt hat.

Peter Field: Marketers sind unterinvestiert in den Werbeträger Fernsehen

Laut Analyst Peter Field gehört das Fernsehen zu den Medien mit der stärksten Wirkung, wenn es darum geht, wirksame Werbebotschaften zu vermitteln – doch „der verdammt effektive“ Kanal bleibt im Vergleich zu seinen nächsten digitalen Konkurrenten angesichts der Geschäftsergebnisse, die er bietet, unterbewertet.

Seine Argumente, die auf zahlreichen Studien basieren, und was er noch zu sagen hat, lesen Sie bei marketingweek

Start zum 1.1.24: Bewegtbild wird Standardeinstellung in den AGF-Systemen

Zum 1. Januar 2024 wird die AGF Videoforschung die Standardeinstellung in den Auswertungssystemen vom derzeitigen „Marktstandard TV“ auf den „Marktstandard Bewegtbild“ ändern. Ab dann werden die Leistungswerte für TV per Default nicht nur die klassische TV-Nutzung, sondern auch die 24/7-Livestreamnutzung mit Broadcastbezug abbilden und sich auf eine erweiterte Grundgesamtheit beziehen. Schon seit 2017 stehen konvergente Daten, die TV- und Streamingnutzung umfassen, im Auswertungssystem bereit. Der Marktstandard Bewegtbild musste bisher jedoch aktiv ausgewählt werden.

Familienzuwachs: AGF nimmt die Streaming-Plattform DAZN in die Messung auf

Mit DAZN nimmt die AGF Videoforschung die erste eigenständige internationale Streaming-Plattform in die Messung auf. DAZN ist damit First Mover unter den internationalen Playern auf dem deutschen Streaming-Markt und trägt zur größeren Transparenz im immer konvergenter werdenden Medienmarkt bei. Nach der Vertragsunterzeichnung werden jetzt letzte Optimierungen an den Implementierungen sowie Qualitätschecks durchgeführt, so dass die Ausweisung der Zahlen zeitnah erfolgen kann.

Nielsen Brutto-Werbespendings: Der Aufwärtstrend hält auch im Oktober weiter an

Der deutsche Werbemarkt sei offenbar aus dem Gröbsten raus, schreibt Marco Saal in seiner Analyse der aktuellen Werbemarktentwicklung. Welche Unternehmen im Oktober ihre Spendings erhöht haben und wer die Top-Spender bis dato in diesem Jahr sind, lesen Sie bei Horizont.

Befragung von Marketern: Advanced TV mit starken Wachstumsraten in Europa

Mit voraussichtlich weniger Budget mehr erreichen: Im Auftrag von AudienceXpress (Vermarkter von Freewheel), wurden insgesamt 500 Marketingentscheider*innen in Deutschland, Italien, Großbritannien, Frankreich und Spanien befragt, was 2024 in ihren Augen wichtig wird in. Ganz vorn dabei: Das Thema Advanced TV als Instrument der präzisen Zielgruppenansprache.

Screenforce Academy mit David Kettner: Wie man Werbespots nachhaltiger produziert

Komplett nachhaltige Werbespots sind eine Illusion, gibt picters.tv-Geschäftsführer David Kettner unumwunden zu. Was aber nicht heißt, dass man nichts tun kann. Ganz im Gegenteil! Welche Stellschrauben es gibt, hat er im Rahmen der Screenforce Academy erörtert. Im Interview mit werben&verkaufen geht er noch tiefer ins Detail.

Nielsen-Auswertung: Werbeausgaben steigen erstmals in 2023 auf über 3 Mrd. Euro

Der Werbemotor läuft wieder rund: Mehr als 3 Milliarden Euro brutto haben werbetreibende Unternehmen im September investiert und damit den Werbemarkt im Vergleich zum Vorjahresmonat ins Plus gehievt, wenn auch nur leicht.

Wie sich die Brutto-Werbeausgaben pro Kanal verteilen, lesen Sie bei HORIZONT

AGF-Plattformstudie 2023-I: Nutzung von Online-Angeboten der TV-Sender steigt

In 67 Prozent der deutschen Haushalte ist das Fernsehgerät ans Internet angeschlossen – entweder direkt über das Smart TV-Gerät oder über Zusatzgeräte wie Streaming-Boxen und -Sticks. Auch die Onlinenutzung am Smart TV steigt stetig, so die Ergebnisse der aktuellen Plattformstudie der AGF: 59,5 Prozent der Befragten (repräsentativ für die deutschsprachige Bevölkerung ab 14 Jahren in TV-Haushalten), geben an, in den vergangenen vier Wochen mindestens einmal mit einem Smart TV online gewesen zu sein. Das entspricht einem Anstieg von 7,5 Prozentpunkten im Vergleich zur Frühjahrswelle des Vorjahres (52,0%).

Wenn es um die Nutzung von Online-Videos geht, ist der Big Screen unangefochtener Platzhirsch: Fast 74 Prozent nutzen Online-Content der TV-Sender auf dem Smart-TV, gefolgt von PC/Laptop mit 24,6 Prozent. Auch bei den SVOD-Angeboten bevorzugen die Nutzer den großen Bildschirm: Bei Disney+ sind es 85,5 Prozent, bei Netflix 83,0 Prozent und bei Prime Video 80,8 Prozent. Ausnahmen bilden die zumeist kürzeren Clips auf YouTube und Nachrichtenportalen wie Spiegel.de oder Bild.de, die weiterhin bevorzugt auf dem Smartphone gestreamt werden.

Die Studie gibt zudem Aufschluss darüber, auf welchen Plattformen die jungen Zielgruppen aktiv sind. So zeigt sich beispielsweise, dass die Nutzung der Streaming-Angebote der TV-Sender weiter steigt und in Summe fast auf dem Niveau von Netflix liegt (37,9 zu 38,5%) und deutlich vor Prime Video (28,4%).

VAUNET-Jahresbericht 2022/2023: Mit starken Partnerschaften die Zukunft gestalten

Der Jahresbericht des VAUNET, unter dessen Dach auch Screenforce aktiv ist, bietet einen umfassenden Überblick über die aktuellen Aktivitäten des Verbands. Ein Schwerpunkt der Publikation: Allianzen und wie sich mit starken Partnern die Zukunft gestalten lässt. Weitere Themen: Die massiven Konsequenzen, die Werbeverbote für die Medienvielfalt hätten und die Funktion privater Medien als gesellschaftliches Rückgrat gegen Desinformation.

werben & verkaufen Media-Case Haribo: Die Strategie hinter der Marktführerschaft

Welche Zielgruppen Haribo in erster Linie adressiert, welche Rolle TV als Leitmedium dabei spielt und wie das Unternehmen mit Brand Safety umgeht – all das und vieles mehr erklärt Haribos Mediachefin Manuela Kluth im Interview.

dmexco-Umfrage 2023: Deutsche wünschen sich mehr Nachhaltigkeit in der Werbung

Eine klare Mehrheit der Verbraucher erwartet von Werbung vor allem Informationen zu Produkten und Services (41%) sowie zu Rabatten und Sonderverkäufen (43%). Für die Zukunft erhoffen sich die Konsument*innen allerdings auch mehr Informationen zu Nachhaltigkeit (+24 Prozentpunkte), zur Kreislaufwirtschaft (+16 Prozentpunkte) und mehr Transparenz über die Angebote im Markt (+17 Prozentpunkte). Das sind einige der Kernergebnisse, die das Marktforschungsinstitut Civey im Auftrag der dmexco herausgefunden hat.

Expertinnen-Interview mit Ines Imdahl: Warum Werben in Krisenzeiten unerlässlich ist

In seinem Talk-Format „20 MINUTEN MIT...“ hat Tobias Lammert, Geschäftsleiter Marketing & Vertrieb bei der WDR mediagroup, mit der Co-Gründerin des rheingold salons über Werbechancen gesprochen und wie wichtig dabei Purpose ist. 4 Monate ist das jetzt schon her, fast 10.000 Aufrufe bei YouTube sprechen eine deutliche Sprache. Für alle, die es noch nicht gesehen haben: Reinschauen lohnt sich!

Bitkom-Studie: Klassisches und internetbasiertes Fernsehen fast gleichauf

Wie der Digitalverband Bitkom in seiner neuen Trendstudie „Zukunft der Consumer Technology 2023“ aufzeigt, schauen derzeit 95 Prozent der Deutschen zumindest hin und wieder klassisch TV, also das aktuelle Fernsehprogramm über Kabel, Satellit oder Antenne. Parallel steigt die Zahl der Nutzer*innen, die Videos über das Internet streamen. 84 Prozent der Deutschen ab 16 Jahre konsumieren auf diese Weise Inhalte – im Vorjahr waren es erst 75 Prozent.

Welchen Anteil TV-Geräte am Markt der Unterhaltungselektronik ausmachen und was die Deutschen für Video-Angebote zahlen (Spoiler: weniger als im Vorjahr) lesen Sie bei Bitkom.

Ehrenberg-Bass Institut: Wer aufhört zu werben, verliert Umsatz und Marktanteile

„Don´t Go Dark! Im Jahr 2021 veröffentlichte das Ehrenberg-Bass Institut die Studie „When Brands Go Dark“, die den Wert der Werbung in den Massenmedien aufzeigte, indem sie quantifizierte, was mit den Verläufen passiert, wenn die Werbung eingestellt wird. Diese Studie untersuchte eine einzelne Produktkategorie und einen einzigen Markt.

Die neueste Studie erweitert die Arbeit auf einen viel größeren Datensatz von 365 US-Marken aus 22 Konsumgüterkategorien, die ihre Werbung für mindestens ein Jahr eingestellt haben und analysiert die Folgen für den Marktanteil einer Marke.

Edelmann Trust Barometer 2023: Vertrauen steigert die Markentreue

Vertrauen in eine Marke erhöht die Wahrscheinlichkeit, das Verbraucher:innen ihr treu bleiben, Fehler verzeihen, sich für sie einsetzen (65%) und es letztlich mit einem Kauf belohnen – unabhängig davon, ob es sich um neue oder kostspielige Produkte handelt. Dies ist eines von vielen spannenden Erkenntnissen aus dem Edelman Trust Barometer 2023 Special Report.